Einführung der Neugewählten

Drei Wochen nach der Wahl, so sieht es das Gemeindewahlgesetz der Evangelisch - reformierten Kirche vor, soll die Einführung der neu in Kirchenrat und Gemeindevertretung gewählten Gemeindeglieder erfolgen. Die Wahl war am 11. März 2018. Drei Wochen später ist der 1. April: Ostersonntag.

Den Gottesdienst leitete an diesem Tag Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher, der einer Einladung des Uttumer Kirchenrats gefolgt war.

Die Einführung lag in Händen von Ortspastor Hartmut Schaudinn. Im Kreis der fast vollzählig erschienenen Mitglieder aus Kirchenrat und Gemeindevertretung legten die beiden Neugewählten das vorgesehene Versprechen ab: "Ich verspreche vor Gott und dieser Gemeinde, dass ich das mir übertragene Amt gehorsam dem Wort Gottes, mit gewissenhadter Sorgfalt und in Treue gegenüber den Ordnungen der Evangelisch - reformierten Kirche und dieser Gemeinde wahrnehmen will."

An die versammelte Gemeinde erging die Bitte, die Berufenen und ihren Dinest anzunehmen und mit zu helfen, "dass ihr Tun gelingt und sie nicht müde werden."

 

 

11. März 2018: Wahlergebnis

362 Gemeindeglieder waren berechtigt, bei den Kirchenwahlen am 11. März 2018 ihre Stimme abzugeben. 110 von ihnen haben von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht, darunter 11 Briefwählerinnen und -wähler. Das entspricht einer Wahlbeteiligung in Höhe von 30,38 %.

Sowohl für den Kirchenrat als auch für die Gemeindevertretung wurde eine „Wahl ohne Gegenkandidaten“ durchgeführt, d.h. es gab jeweils nur so viel Kandidatinnen und Kandidaten, wie mindestens zu wählen waren. Auf Grund dieses besonderen Wahlverfahrens war zur Annahme des Wahlvorschlages eine Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen erforderlich; eine einfache Mehrheit würde nicht ausreichen.

Und so lautet das Ergebnis:

Wahlen für den Kirchenrat
Ja - Stimmen:       100
Nein Stimmen:         7
ungültige Stimmen:  3

Der Wahlvorschlag wurde mit einer Mehrheit von 93,4 % angenommen.

Wahlen für die Gemeindevertretung:
Ja - Stimmen:      101
Nein - Stimmen:      6
ungültige Stimmen: 3

Der Wahlvorschlag wurde mit einer Mehrheit von 94, 3 % der Stimmen angenommen.

Kirchenrat dankt allen, die sich an der Wahl beteiligt haben. 


Kirche MIT mir

Kirchliche Gemeindewahlen am 11. März 2018

Auf einen gemeinsamen Termin für die Kirchlichen Gemeindewahlen haben sich die Evangelisch - lutherische Landeskirche Hannovers, die Evangelisch - lutherische Landeskirche in Braunschweig, die Evangelisch - lutherische Kirche Oldenburg, die Evangelisch - lutherische Landeskirche Schaumburg - Lippe sowie die Evangelisch - reformierte Kirche geeinigt. Sie finden am 11. März 2018 statt.

Im November 2015 haben zuletzt die Kirchlichen Gemeindewahlen in der Evangelisch - reformierten Kirche stattgefunden. Normalerweise wäre die nächste Wahl drei Jahre später, also im November 2018. Jeweils einen anderen Wahltermin hatte die (für unseren Bereich bedeutende) Evangelisch - lutherische Landeskirche Hannovers. Das stiftete hier und da Verwirrung. Ist die Evangelische Kirche denn nicht eine? An welcher Wahl darf ich denn teilnehmen, wenn ich zwar lutherischer Konfession bin, aber in einer reformierten Gemeinde wohne (und umgekehrt)?

Dieses immerhin mögliche Missverständnis soll durch den gemeinsamen Wahltermin ausgeräumt werden. Zudem erhoffen sich alle Kirchen Synergieeffekte sowie eine erhöhte öffentliche Beachtung. Denn in vielen Gemeinden war die Wahlbeteiligung 2015 sehr gering.

Der Wahlvorgang und die Rechte der Wählerinnen und Wähler sind klar umschrieben.

  • Ab dem 14. Januar wird die Wählerliste öffentlich ausgelegt. Jede und jeder kann überprüfen, ob ihr bzw. sein Name dort verzeichnet ist. Falls erforderlich, können Sie eine Korrektur beantragen.Die Wählerliste wird bei den Gottesdiensten ausgelegt und ist ansonsten im Pfarramt einzusehen.
  • Es ist Briefwahl möglich. Die Antragstellung erfolgt beim Kirchenrat.
  • Die Wahlberechtigten können Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl in den Kirchenrat wie die Gemeindevertretung vorschlagen. Jeder Wahlvorschlag muss von mindestens zehn wahlberechtigten Gemeindegliedern unterzeichnet sein.
  • Die Frist für alle vorgenannten Dinge endet am 28. Januar 2018.

Nach diesen zwei Wochen ist es Aufgabe des Kirchenrates, das weitere Wahlverfahren zu begleiten. Sind Wahlvorschläge in genügender Anzahl eingereicht worden? Oder müssen weitere Kandidatinnen und Kandidaten gefunden werden? Es müssen in unserer Gemeinde mindestens zwei Kandidatinnen und Kandidaten für den Kirchenrat und fünf für die Gemeindevertretung gefunden werden. Eine Wiederwahl ist zulässig.

Mehr Infos: www.kirche-mit-mir.de