Herr, vor dein Antlitz treten zwei...

Der Termin steht schon lange fest, die Gäste sind eingeladen, das Hochzeitsmenü ist zusammengestellt - nun eben noch den Pastor anrufen. 

Nein, so bitte nicht. Denn auch der hat Termine. 

Der kirchlichen Trauung auf jeden Fall voraus geht die standeamtliche Trauung. Beide können, müssen aber nicht in einem zeitlichen Zusammenhang stehen. 

Es handelt sich bei der Trauung um die Bitte und um den Zuspruch des Segens Gottes für die Verbindung der beiden Eheleute. Ihrerseits bekunden die Eheleute öffentlich ihren Willen zu einem gemeinschaftlichen Leben. 

In früheren Zeiten fand die Trauung in Verbindung mit dem sonntäglichen Gottesdienst statt. Heutzutage wird der Freitag oder der Sonnabend bevorzugt. Für diesen "Mehraufwand" seitens der Kirchengemeinde wird (leider) eine Gebühr fällig.

Zwei bis vier Wochen vor der Trauung findet das Traugespräch statt. Es können alle Fragen rund um die Trauung geklärt werden: Ist ein besonderer Blumenscmuck für die Kirche beabsichtigt? Welche Lieder werden gesungen? Wofür ist die Kollekte bestimmt? Die Eheleute haben hier - sofern Sie es wünschen - viele Mitwirkungsmöglichkeiten.

Auch ein Trauspruch sollte bis zum Traugespräch ausgewählt sein. Vorschläge finden sich unter www.trauspruch.de